„Net-Generation“

20 Mai

Thema dieses Beitrages sind meine Lernerfahrungen zum Thema „Net-Generation“. In der letzten Woche beschäftigte ich mich mit dieser Thematik, indem wir in der Arbeitsgruppe für das Seminar einen Radiobeitrag und eine Reportage diskutierten.

Der Radiobeitrag zu dem Thema Leben im Netz- Das Internet als neues Leitmedium? diskutiert die Bedeutung des Internets. Das mittlerweile das Internat das Medium ist, welches den größten Einfluss auf unser tägliches Leben hat, gilt als unumstritten. Stimmt es denn auch, dass das Medium mittlerweile so dominant geworden ist, dass es andere Medien verdrängt? Ich denke dass stimmt insoweit, als dass der Einfluss anderer Medien immer marginaler wird wohingegen das Internet einen steten Bedeutungszuwachs erfährt. Sehr deutlich wird das, vergleicht man meine Generation mit der Generation meiner Eltern. Während es für meine Eltern selbstverständlich ist eine Tageszeitung zu abonnieren, ist es für mich selbstverständlich die Online-Präsenzen des verschiedenen Zeitungen aufzurufen, um mich dort zu informieren.

Die Rolle des Internets in meinem Leben unterscheidet sich maßgeblich von der Rolle, die das Internet im Leben meiner Mutter inne hat. Das veranschaulicht auch die Reportage zum Thema Digital Natives. Digital Natives sind „Eingeborene des neuen Mediums“, Menschen, die im Zeitalter der Digitalisierung aufgewachsen sind und sich selbstverständlich im Web 2.0 bewegen. Die Reportage zeigt das Leben von Jugendlichen, die Digital Natives sind. Ich denke jedoch, dass Bild, das die Reportage zeigt, ist bedenklich. Es werden Jugendliche gezeigt, die kaum kommen sie nach Hause,  den Laptop anschalten. Die 200 Freunde in sozialen Plattformen haben und aussagen, dass Menschen ohne Zugang zum Internet, die nicht in sozialen Plattformen aktiv sind, nur schwer am realen, sozialen Leben teilnehmen können.  Selbstverständlich ist die Selbstdarstellung in sozialen Plattformen ein Thema im Leben der Jugendlichen. Aber ist das eine positive Entwicklung? Ich finde diese Entwicklung vielmehr irritierend und kann insoweit der Reportage zustimmen, als dass diese Entwicklung Thema des Schulunterrichtes sein muss. Gerade da der Einfluss des Mediums immer mehr wächst, ist es besonders wichtig den richtigen Umgang mit diesen Medien zu fördern. Es ist jedoch auch wichtig den Schülern und Schülerinnen zu vermitteln, dass es andere Medien neben dem Internet gibt.

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit der Feststellung, dass ich ein „digital native“ bin. Das heißt ich bin mit dem Medium Internet aufgewachsen und weiß es in meinen Alltag zu integrieren, um es sinnvoll zu nutzen. Ich denke, ich habe  einen vernünftigen Umgang mit den neuen Medien gelernt und finde es außerordentlich wichtig, ein Bewusstsein für diesen Umgang  an Kinder und Jugendliche, die „digital natives“ sind, zu vermitteln.

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